MUSICA CORONENSIS, VIII. Auflage
[Hier] finden Sie das komplette Programm der diesjärigen Auflage, sowie auch biographische Details der Komponisten, deren Werke dieses Jahr aufgeführt werden.
Uraufführung des Cellokonzerts Op. 109 (1937) von Paul Richter
Donnerstag, den 14 Oktober 2010, fand im Armeehaus die Uraufführung des ellokonzerts Op. 109 (1937) von Paul Richter statt.
Das Kronstäfter Philharmonieorchester unter der Leitung von Cristian Mandeal mit Götz Teutsch am Cello.
Das Kronstäfter Philharmonieorchester unter der Leitung von Cristian Mandeal mit Götz Teutsch am Cello.
Die achte Ausgabe, 2009
Kronstädter Werte den Kronstädtern zurückgegeben
Diese kronstädter Konzertreihe, die im Jahr 2003 initiiert wurde, hat sich vorgenommen die kronstädter musikalischen Werte wieder zu beleben: Interpreten, Komponisten, Instrumentenbauer und Musikinstitutionen.
Das gemeinsame Element der Konzertreihe ist die Verbindung zu Kronstadt. Viele der Werke werden zum ersten mal aufgeführt. Die Konzertreihe trägt in Folge dessen auch dazu bei dem Publikum die kronstädter Musik bekannt zu machen. Unsere Stadt wurde entlang der Jahre mit vielen Musikern gesegnet, deren Werke qualitativ hohen Ansprüchen entsprechen. Diese Musiker waren Angestellte der Kirche oder der Schulen und haben mittels der Bourgeoisie, die um Anerkennung strebte, an den Kulturkreisen des neunzehnten Jahrhunderts oder an den jetzigen kulturellen Institutionen teilgenommen.
Das Ziel der Konzertreihe ist es, die Tradition der letzten Jahre weiter zu führen, wie zum Beispiel Uhraufführungen zu bieten aber auch neue Elemente einzubinden: das Präsentieren von historischen Instrumenten im neuen Museum für Stadtkultur, wieder Inbetriebnahme der Glocke des Rathauses, Videoprojektionen in der Schwarzen Kirche.
Der Beitrag der Konzertreihe "Musica Coronensis" besteht darin, dass sie das wertvolle Erbe der Kronstädter und der Siebenbürgischen Musik vorstellt. In dieser Hinsicht ist die Konzertreihe einzigartig im Land.
In der siebten Ausgabe, die in der Zeitspanne 15-18 Oktober 2009 stattfinden wird, werdet Ihr ein vielfältiges Programm vorfinden, darunter Konzerte und interkulturelle Veranstaltungen wie zum Beispiel: Dialog zwischen den Musikern verschiedener Generationen, die Geschichte der Musik in der Schwarzen Kirche, sowie auch die grosse Messe in D Moll von Anton Bruckner. (Uhraufführung in Rumänien)
Im Jahre 2010 wird Kronstadt 775 Jahre seit der dokumentierten Bescheinigung in dem Katalog Ninivenses (im Jahr 1234). Die Schwarze Kirche besitzt in ihrer Bestandsaufnahme ein Gesangbuch aus dem vierzehnten Jahrhundert, welches den Beweis erbringt, dass die Musik schon immer in dieser Stadt anwesend war und dass dieser Tradition unseren Respekt verdient. Wir laden Euch herzlich zu den Konzerten des Festivals "Musica Coronensis" und hoffen, dass dir dadurch die Arbeit der Kronstädter aus der Vergangenheit würdigen.
Steffen Schlandt, Festival-Koordinator
"Die vergessene Glocke" - Kannst Du dich noch an den Klang der Glocke aus dem Turm erinnern?
MUSICA CORONENSIS, die siebte Auflage
Musica Coronensis - Kronstädter Kulturgut für die Kronstädter Bürger aufgeführt. Die Konzertreihe ist weit davon entfernt ein Anliegen der Art „l’art pour l’art” zu sein, sondern widmet sich der Musik der Stadt Corona der Vergangenheit, fördert sie für Kronstadt, Brásso, Braşov der Gegenwart. Die Konzertreihe bemüht sich um die Aussicht der Musik in unserer Stadt.
Die Evangelische Kirche A. B. Kronstadt setzt die sächsiche Tradition bis zum heutigen Tag fort, wobei Musica Coronensis ein gutes Beispiel in dieser Hinsicht darstellt. Eine besondere Wirkung hatten die Saison der Orgelkonzerte, die im Jahr 1953 in der Schwarzen Kirche begonnen hat und die in der 57-Auflage, die in diesem Sommer stattgefunden hat, im Durchschnitt 180 Besucher bei jedem der 36 Vorführungen aufzeichnen konnte - einen führenden Erfolg in Europa. Die Buchholzorgel, die gerade 170 Jahre geworden ist, ist ein Symbol für das Wiederaufleben der ethnischen und religiösen Traditionen der Kronstädter von heute aber auch eine Attraktion für Touristen aus aller Welt.
Das kulturell-evangelischen Kulturgut umfasst neben der kirchlichen Musik und der Schwarze Kirche als grösstes gotisches Monument in Südosteuropa, auch andere Bereiche mit vergleichbaren Schätzen. Wir erwähnen die wertvolle Ansammlung von religiösen Gegenständen, Textilien und Edelmetallen, aber auch das Pfarrarchiv, dessen Bedeutung weit über die Grenzen unserer Stadt und dem Burzenland reicht. Das Pfarrarchiv ist die erste Einrichtung der Art im Land. Dessen Gelder sind online verfügbar.
Die sächsische Tradition hat tief religiöse Wurzeln. Der Geist der evangelischen Glaubensgemeinschaft fordert die Gläubigen auf Gottes Gaben zu empfangen, sie zu schätzen, Gott dafür zu danken nicht nur im Namen dieser Gemeinde sondern im Nahmen der ganzen christlichen Gemeinschaft der Stadt.
Unsere zukünftigen Projekte sollen das Kronstädter Kulturgut den Kronstädter Bürger wiedergeben.
Christian Plajer, Stadtpfarrer der Schwarzen Kirche









